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Freebasicprogramm auf Android Tablet?

 
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Ingo



Anmeldungsdatum: 13.10.2009
Beiträge: 10
Wohnort: Schweden

BeitragVerfasst am: 09.07.2012, 19:53    Titel: Freebasicprogramm auf Android Tablet? Antworten mit Zitat

Hallo Freebasicfreunde,

ich habe mir mal zum Experiementieren ein Android Tablet beschafft. Nach endlosen schrottigen Appdownloads dachte ich mir man könnte ja mal versuchen eine eigene App nach eigenen Bedürfnissen zu programmieren.

Also nach entsprechenden Softwarequellen Gegoogelt und erste Hinweise auf der Seite www.developer.android.com gefunden was man alles braucht und wie das zu installiern ist.

Bei der Installation ist mir schon aufgefallen was das Ganze für ein Monstrum ist. Gemäss dem Motto wir erschlagen dann mal die Mücke mit dem Elefanten.

Nach Betrachtung diverser Beispiele, und der Erkenntnis das diese Art der Programmierung nicht mein Ding ist, ist mir der Gedanke gekommen ob es nicht möglich währe Freebasicprogramme auf einem Android Tablet zum laufen zu bekommen da es sich ja um einen Linuskernel handelt.

Auf dem PC unter Ubuntu funktioniert das ja alles sehr gut. Mein Ziel währe es kleine elektronische Gerätschaften die man via USB an das Tablet anschliesst zu steuern.

Hatte vielleicht jemand vor mir schon mal die gleiche Idee? Wie seht ihr die Chance da etwas hin zu bekommen? Internetrecherchen haben da nichts brauchbares zu Tage gefördert.

Gruss Ingo
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MOD
Fleißiger Referenzredakteur


Anmeldungsdatum: 10.09.2007
Beiträge: 990

BeitragVerfasst am: 09.07.2012, 20:21    Titel: Antworten mit Zitat

Um für Android zu Programmieren, brauchst du Java. FreeBASIC funktioniert da nativ nicht. Du kannst es mit einem DOS-Emulator für Android versuchen und dann darauf mit der DOS-Version von FB herumprobieren, allerdings habe ich dafür keine Referenzen, ob das geht und wie das dann aussieht.
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Ingo



Anmeldungsdatum: 13.10.2009
Beiträge: 10
Wohnort: Schweden

BeitragVerfasst am: 10.07.2012, 16:02    Titel: Freebasicprogramm auf Android Tablet? Antworten mit Zitat

Hallo Fleißiger Referenzredakteur,

danke für den Tipp. Ob ich dann auf die USB-Schnittstelle zugreifen kann werde ich ja dann sehen. Schöner wäre dann natürlich auch wenn man direkt unter Linux kompilieren könnte und das Programm dann ohne weiteres auf dem Tablet läuft. Werde mal ein bisschen experimentieren.

Gruss Ingo
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Jojo
alter Rang


Anmeldungsdatum: 12.02.2005
Beiträge: 9736
Wohnort: Neben der Festplatte

BeitragVerfasst am: 10.07.2012, 19:11    Titel: Antworten mit Zitat

Mit der DOSBox wirst du auf jeden Fall nicht auf irgendwelche Geräte zugreifen können, da diese ein eigenes abgeschottetes System emuliert.
Es gibt wohl irgendeinen Weg, native Anwendungen auf Android auszuführen, aber das hat nix mit FB zu tun, da musst du selbst rausfinden wie das geht.
_________________
» Die Mathematik wurde geschaffen, um Probleme zu lösen, die es nicht gäbe, wenn die Mathematik nicht erschaffen worden wäre.
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Cherry



Anmeldungsdatum: 20.06.2007
Beiträge: 249

BeitragVerfasst am: 10.07.2012, 19:52    Titel: Antworten mit Zitat

Im Prinzip müsste es möglich sein, ein simples Konsolenprogramm zu erstellen, die Binary auf die SD zu kopieren und mit einer Terminalemulator-App diese Binary auszuführen (nachdem du chmod 777 gemacht hast).

Man müsste ausprobieren, ob (nach Installation aller nötiger Bibliotheken und busybox) der FBC nicht auch direkt im Terminal auf dem Tablet ausführbar ist.

Ich kann immerhin sogar ein komplettes Ubuntu samt GIMP und OpenOffice auf meinem Android-Tablet ausführen (via chroot und einer ext3-Partition auf der SD, und für Displayausgabe und Bedienung verwende ich einen VNC-Server und eine VNC-App mit der ich mich mit localhost verbinde, Latenz nicht spürbar). (Zur Info: Mein Tablet ist gerooted.)


Mit Grafikausgabe per FB wirds halt etwas schwierig. Geht wohl am ehesten mit einem VNC-X-Server, wie ichs beim Ubuntu habe.

Zugriff auf Geräte sollte (wenn das Tablet gerooted ist) eigentlich kein Problem sein, wenn die passenden Module/Treiber bereitstehen.
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28398



Anmeldungsdatum: 25.04.2008
Beiträge: 1917

BeitragVerfasst am: 10.07.2012, 20:42    Titel: Antworten mit Zitat

Native Anwendungen gehen nur mit root-Zugang (soweit ich alles mitbekommen habe) und müssen dann natürlich im nativen Maschinencode für den Prozessor in deinem Tablet vorliegen. Das dürfte je nach Tablet ein ARMv7 basiertes Format sein.

Kann Freebasic nicht. Freebasic kann nur Assembler für IA32 erzeugen. Theoretisch könnte man da was mit dem C-Backend pfuschen, dafür müsstest du aber mindestens ne laufende Cross-Compilerchain haben. Und sehr viel Hintergrundwissen.

/edit: Zwischenposter @Cherry: Tablets gibts bisher nur mit ARM-Prozessoren. Freebasic kann nicht lauffähig sein.
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MOD
Fleißiger Referenzredakteur


Anmeldungsdatum: 10.09.2007
Beiträge: 990

BeitragVerfasst am: 10.07.2012, 21:06    Titel: Antworten mit Zitat

Es gibt seit vielen Jahren Tablets mit x86-CPUs und diese sind momentan auch wieder mehr im Kommen, also die Info stimmt nicht so ganz.

Allerdings sind die Tablets des Massenmarkts, vor allem Android-Geräte überwiegend ARM-basiert, weil die im Schnitt einfach weniger Strom schlucken und günstiger sind.
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28398



Anmeldungsdatum: 25.04.2008
Beiträge: 1917

BeitragVerfasst am: 10.07.2012, 22:14    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, Android kann x86 aber erst seit ein paar Monaten, daher ist das eher unwahrscheinlich...
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Cherry



Anmeldungsdatum: 20.06.2007
Beiträge: 249

BeitragVerfasst am: 10.07.2012, 23:44    Titel: Antworten mit Zitat

Mist, hatte vergessen dass da ARM verbaut ist.

Per C-Emitter und ARM-Toolchain müsste das doch gehen, oder nicht? Oo
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Ingo



Anmeldungsdatum: 13.10.2009
Beiträge: 10
Wohnort: Schweden

BeitragVerfasst am: 12.07.2012, 17:50    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo alle miteinander, danke für die Antworten.

Das hört sich ja alles komlizierter an als ich dachte. Ich habe mal mit aDosBox herumexperimentiert. Man kann dort mit dem guten alten DOS Edit eine Quelldatei erstellen und auch mit der DOS FBC Version kompilieren.

Es funktionieren sogar die Grafikbefehle, wenn auch recht langsam. Wie von Jojo schon richtig festgestellt sind zugriffe auf die Schnittstellen nicht möglich(schade).

(Cherry)
Im Prinzip müsste es möglich sein, ein simples Konsolenprogramm zu erstellen.....

Über diese "ROOT" Hürde bin ich noch gar nicht drüber weg gekommen. Bei dem Versuch das Tablet zu Rooten, das im übrigen ARM basierts ist, war dann mal eben der gesamte interne Speicher verschwunden. Glücklicherweise hat der Hersteller mir die Software zur verfühgung gestellt das wieder gerade zu biegen. Bisher habe ich noch nicht eine Unroot App gefunden die überhaupt nur Ansatzweise auf diesem Tablet funktioniert.

Dann noch ein paar Fragen an Cherry. Ist dein Tablet ARM oder x86 basiert und womit und wie hat das unroot bei dir geklappt?
Bei einem x86 basierten Tablet ist das wohl einfacher?

Da werden wohl noch so einige Versuche nötig sein. Danke nochmal für die Antworten

Gruss Ingo
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Cherry



Anmeldungsdatum: 20.06.2007
Beiträge: 249

BeitragVerfasst am: 12.07.2012, 21:43    Titel: Antworten mit Zitat

Es dürfte auch ARM sein, war aber von Haus aus schon gerooted. Es ist so ein China-No-Name-Ding um 100 €.

Ich habe aber auch schon 3 Android-Handys erfolgreich gerooted, mit einem Tool genannt "SuperOneClick".

Wegen FBC und ARM: Es gibt einen GCC-ARM-Crosscompiler namens GNUARM. Damit müsste man doch die rtlib kompilieren können und danach ein FBC-Programm mit dem -r Parameter und -gen gcc kompilieren und die .c-Datei zusammen mit der rtlib mit GNUARM kompilieren können...


Zuletzt bearbeitet von Cherry am 13.07.2012, 20:01, insgesamt einmal bearbeitet
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MOD
Fleißiger Referenzredakteur


Anmeldungsdatum: 10.09.2007
Beiträge: 990

BeitragVerfasst am: 13.07.2012, 10:21    Titel: Antworten mit Zitat

Vergiss -gen gcc nicht, wenn du eine .c-Datei haben willst. Sonst gibt's nur .asm.
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Cherry



Anmeldungsdatum: 20.06.2007
Beiträge: 249

BeitragVerfasst am: 13.07.2012, 20:01    Titel: Antworten mit Zitat

Gedacht, aber nicht geschrieben. Danke. happy
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Ingo



Anmeldungsdatum: 13.10.2009
Beiträge: 10
Wohnort: Schweden

BeitragVerfasst am: 27.07.2012, 21:48    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Freebasicfreunde,

nachdem ich nun alles ausprobiert habe was hier so an Vorschlägen eingegangen ist bin ich leider zu keinem Ergebnis gekommen.traurig

Ich möchte mich nochmal bei allen Bedanken die sich mit diesem Thema beschäftigt haben und Betrachte dieses Thema damit als abgeschlossen. lächeln

Da offensichtlich keiner eine Lösung parat hat werde ich mir, ehe das in Zeitverschwendung und Frust ausartet, einen "richtigen" Touch-PC zulegen. Kostet zwar ein bisschen mehr, lässt sich aber nach belieben Formen ohne Steine in Form von Android im Weg zu haben.

Gruss Ingo
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Sebastian
Administrator


Anmeldungsdatum: 10.09.2004
Beiträge: 5900
Wohnort: Deutschland

BeitragVerfasst am: 28.07.2012, 13:55    Titel: Antworten mit Zitat

Ingo hat Folgendes geschrieben:
Da offensichtlich keiner eine Lösung parat hat werde ich mir, ehe das in Zeitverschwendung und Frust ausartet, einen "richtigen" Touch-PC zulegen. Kostet zwar ein bisschen mehr, lässt sich aber nach belieben Formen ohne Steine in Form von Android im Weg zu haben.

Wäre das hier vielleicht ein Gerät für dich?
http://www.itsco.de/notebooks/notebook_ibm_thinkpad_x41_tablet_intel_pentium_m_753_ulv_12ghz_1866_i26_6717.htm

Die CPU ist zwar nicht sooo leistungsfähig, aber für normale FreeBASIC-Anwendungssoftware sollte das trotzdem locker reichen, wenn du nicht gerade total aufwendige Berechnungen oder 3D-Animationen brauchst.
_________________
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Flo
aka kleiner_hacker


Anmeldungsdatum: 23.06.2006
Beiträge: 1208

BeitragVerfasst am: 29.07.2012, 17:05    Titel: Antworten mit Zitat

haaaaaaaaaaaaaaaaaben will grinsen

also thinkpads prinzipell kann ich definitiv empfehlen, v.a. solche von IBM (wie das X41t); ich selbst hab ein X31, aber leider ohne 't'

das einzige worauf du achten musst: kein optisches Laufwerk! Es gibt natuerlich externe Laufwerke und/oder ne Dockingstation, aber eben nicht im Laptop. (Aber boot from USB tuts genauso)
_________________
MFG
Flo

Satoru Iwata: Wer Spaß am Spielen hat, fragt nicht nach Grafik.

zum korrekten Verstaendnis meiner Beitraege ist die regelmaessige Wartung des Ironiedetektors unerlaesslich.
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