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Backup-Image
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Eternal_pain



Anmeldungsdatum: 08.08.2006
Beiträge: 1783
Wohnort: BW/KA

BeitragVerfasst am: 06.01.2013, 08:57    Titel: Backup-Image Antworten mit Zitat

Gibt es ein gutes Tool, mit dem es möglich ist sowohl ein Aktuelles Festplatten bzw Partitionsimage zu erstellen als auch als Bootfähig auf CD, Stick oder sehr gerne auf einer versteckten partition unter zu bringen?!

Ich würde sehr gern wenn ich am Montag mein PC neu aufziehe ein Image als Backup machen, am liebsten wie auf einem Notebook mit vorinstalliertem OEM Windows wo alles auf einer versteckten partition welche man (jedenfalls auf dem Notebook) per Tastenkombination 'Frei gibt' und sich dann alles neu aufzieht...

Jedenfalls bin ich die ewige neuinstalltionen Leid und würde so, wenn mal wieder was ist eben gern Zeit sparen in dem ich einfach ein frisches Image drauf spiele... happy
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dreael
Administrator


Anmeldungsdatum: 10.09.2004
Beiträge: 2455
Wohnort: Hofen SH (Schweiz)

BeitragVerfasst am: 06.01.2013, 09:47    Titel: Antworten mit Zitat

Bei mir im Einsatz: DriveImage und Norton Ghost. Aber auch eine USB-Disk in mindestens der Grösse der internen Festplatte und das Linux-Kommando "dd" macht den Job ebenfalls.

Bei der Linux-"dd"-Variante kannst Du auch ohne Probleme auf alle Deine Partitionen zugreifen. Und weil der Bootsektor ebenfalls 1:1 mitkopiert wurde, ist die Platte theoretisch auch bootfähig (praktisch hat aber Windows das Problem, dass es stur nach der internen Festplatte sucht und dort nicht das Passende findet und deshalb ein STOP 0x0000007B INACCESSIBLE_BOOT_DEVICE-Bluescreen produziert).
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Sebastian
Administrator


Anmeldungsdatum: 10.09.2004
Beiträge: 5895
Wohnort: Deutschland

BeitragVerfasst am: 06.01.2013, 12:44    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Eternal_Pain,

ich würde vorschlagen, kauf dir doch eine externe Festplatte (mind. in der Größe der verbauten Systemfestplatte) und erstell dann mit einer Linux-LiveCD deiner Wahl ein Komplett-Abbild der Systemfestplatte darauf. Dazu brauchst du nur das Kommandozeilentool dd, das dreael schon angesprochen hat. Die so erzeugte Image-Datei lässt sich auch z.B. mit gzip komprimieren. Für diese Image-/Backup-Lösung entstehen dir überhaupt keine Software-Kosten und die Software möchte auch nicht nach x Monaten in einer Upgrade-Version neugekauft werden.

Wenn du das Sicherungsimage auf einer externen Festplatte lagerst, hast du es sauber vom restlichen System getrennt und auch z.B. bei verunglückten Partitionsbearbeitungen kannst du weiterhin problemlos an das Backup dran. Auch Malware-Befall des Windows-Systems kann dem Image in dem Fall nichts anhaben.

Und wenn die interne Festplatte kaputtgeht, hast du die Sicherung dann noch auf dem externen Medium. Allerdings wird ein modernes Windows zumindest eine Re-Aktivierung erzwingen, wenn es von einer anderen Festplatte aus starten soll als von der, auf der es ursprünglich installiert wurde. Könnte auch sein, dass OEM-Versionen dabei (Umzug auf andere Festplatte) überhaupt nicht mitspielen.

Viele Grüße!
Sebastian
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Flo
aka kleiner_hacker


Anmeldungsdatum: 23.06.2006
Beiträge: 1208

BeitragVerfasst am: 06.01.2013, 14:00    Titel: Antworten mit Zitat

eventuell ist auch ntfsclone, dump (für unixe) oder sowas für dich nützlich.

Diese erstellen ein 1:1-Abbild deines Dateisystems (nicht aber des Bootsektors etc!), welches aber nur den belegten Speicher verbraucht (d.h., das nachträgliche "undeleten" von Dateien ist nicht möglich, da deren Sektoren garnicht mitgesichert werden)

Zusätzlich müsstest du dann aber noch mindestens den MBR sichern, das würde ich mit dd if=/dev/sda of=mbr.backup bs=512 count=1 machen

das kopiert einen 512-Block vom Anfang deiner Festplatte.
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Flo

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zum korrekten Verstaendnis meiner Beitraege ist die regelmaessige Wartung des Ironiedetektors unerlaesslich.
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St_W



Anmeldungsdatum: 22.07.2007
Beiträge: 902
Wohnort: Austria

BeitragVerfasst am: 06.01.2013, 16:23    Titel: Antworten mit Zitat

Ich weiß nicht welche Systeme du gedenkst per Image wieder einzuspielen; falls jedoch ein Windows dabei sein sollte würd ich mir Gedanken machen, ob es wirklich so gscheit ist, ein statisches Image zu verwenden.
Besser erstellt man dafür (Windows Vista+ vorausgesetzt) ein (HAL unabhängiges) wim Image. Je nachdem wie groß du das aufziehen willst, kannst du dich mal hier oder nach dem WAIK und MDT erkundigen.
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Sebastian
Administrator


Anmeldungsdatum: 10.09.2004
Beiträge: 5895
Wohnort: Deutschland

BeitragVerfasst am: 06.01.2013, 16:40    Titel: Antworten mit Zitat

Ich kenne die aktuellen MS-Image-Produkte noch nicht, aber so wie ich EP verstanden habe, sucht er nicht nach einer Lösung für einen großanglegten Windows "Field Rollout" bzw. etwas wie Sysprep, sondern einfach eine Möglichkeit, um den Ist-Zustand des frischen Systems als Image einzufrieren. (Um den "guten" Zustand wieder mit relativ wenig Aufwand zurückspielen zu können wie bei einer virtuellen Maschine.)
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Eternal_pain



Anmeldungsdatum: 08.08.2006
Beiträge: 1783
Wohnort: BW/KA

BeitragVerfasst am: 06.01.2013, 23:13    Titel: Antworten mit Zitat

Erst einmal danke für die Tipps,
hab alle mal grob 'verfolgt' und glaube das keines wirklich das ist was ich suche.
Was mir bei den meisten einfach nicht 'behagt' ist das dass Image genauso gross wie die zu sichernde Partition wird... was mMn irgendwie den Sinn der (nicht nutzbaren) Sicherung zunichte macht.

Gedacht hatte ich eigentlich eher an einer Art .ISO.
Wenn ich zB nach Installation von Win7+Treiber+Tool 20-25GB auf einer 500GB Platte nutze möchte ich ungern ein Image für 500GB sondern die 20-25GB irgendwo 'sichern' (einschliesslich des boot sektors)

Dazu wär ein (gerne auch Linux) Live-Tool (sowas wie GPartded zB (wenn man damit arbeiten kann?)) um das .ISO bei bedarf eben wieder aufzuspielen sinnvoll...

Ich denke das eigentliche Problem bei dieser Form der Sicherung ist eben der Bootsektor der partition?

Möchte mir nur ungern gleich zwei platten kaufen morgen happy

Noch eine Frage am Rande;
Mein bisheriges System ist:

CPU DualCore AMD Athlon 64 X2, 2300 MHz (11.5 x 200) 4400+
Arbeitsspeicher 2048 MB (DDR2-800 DDR2 SDRAM) (waren bis vor kurzen noch 4GB)
Grafikkarte ATI Radeon HD 2600 PRO (256 MB)
Soundkarte C-Media CMI8738/C3DX Audio Device
Festplatte SAMSUNG SP1654N ATA Device (160 GB, 7200 RPM, Ultra-ATA/133)

Ausgesucht habe ich mir nun dafür dieses Bundle, dazu dann eine 500GB SATA Festplatte:
http://www.arlt.com/Hardware/PC-Komponenten/Bundles/Bundle-arlt-13.html

Das Bundle übertrifft mein bisheriges System eigentlich bei weitem, das eigentliche ist Sound und VGA, beides OnBoard.
Halte nicht unbedingt viel von OnBoard, vorallem bei der Grafikkarte, jedoch ist auch diese bedeutend besser als meine alte Karte.

Gibts an dem System was auszusetzen (ausser vielleicht das es nicht das allerneuste/beste ist) oder ist insbesonders mit der OnBoard VGA soweit alles ok?
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Jojo
alter Rang


Anmeldungsdatum: 12.02.2005
Beiträge: 9732
Wohnort: Neben der Festplatte

BeitragVerfasst am: 07.01.2013, 00:08    Titel: Antworten mit Zitat

Eternal_pain hat Folgendes geschrieben:
Was mir bei den meisten einfach nicht 'behagt' ist das dass Image genauso gross wie die zu sichernde Partition wird...

Das ist nicht automatisch so. Zum einen kann man das Image komprimieren, zum anderen werden die Images bei den typischen "DAU-Imageprogramme" (schon vergessen was bei meiner Festplatte damals beilag) auch typischerweise kleiner als die ursprüngliche Partition sein - allerdings weiß ich nicht, ob die da Dateisystem-Tricks anwenden (um zu prüfen, ob Sektoren ungenutzt sind) oder tatsächlich einfach nur das Image komprimieren. Viel Platz sparen wirst du damit aber nicht, und Plattenplatz kostet heute ja eh nix mehr...
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St_W



Anmeldungsdatum: 22.07.2007
Beiträge: 902
Wohnort: Austria

BeitragVerfasst am: 07.01.2013, 00:18    Titel: Antworten mit Zitat

Ich weiß wieder nicht, ob es das richtige für dich ist, aber wenn es dir alleinig darum geht bestimmte Partitionen oder die ganze Platte zu sichern, damit du das später (1:1) wiederherstellen kannst, könnte "Acronis TrueImage" was für dich sein. Ist allerdings (auf ordentlichem Wege) nicht kostenlos; bei eBay aber trotzdem preisgünstig zu haben - wenn man die Rezensionen auf Amazon so liest sollte man eh zu vergangenen Versionen greifen.

Das Sichern des Bootsektors allein ist überhaupt kein Problem. Dafür ist nichtmal ein eigenes Programm notwendig - in FreeBasic würd das z.B. so funktionieren:
Code:
#Include "windows.bi"

Const sector_sz As Integer = 2048
Dim buffer(0 To sector_sz-1) As UByte
Dim device As String = "\\.\PhysicalDrive0"
Dim hDev As HANDLE

hDev = CreateFile(StrPtr(device), GENERIC_READ Or GENERIC_WRITE, FILE_SHARE_READ Or FILE_SHARE_WRITE, 0, OPEN_EXISTING, FILE_FLAG_NO_BUFFERING Or FILE_ATTRIBUTE_NORMAL, 0)
If hDev = INVALID_HANDLE_VALUE Then Print "Open device failed": Sleep: End
If Open("bootsect.dat", For Binary, As #1) Then Print "Open output file failed": Sleep: End

Dim q As ULong = 0
SetFilePointer(hDev, q*sector_sz, 0, FILE_BEGIN)
Do
   Dim bytesRead As UInteger
   If ReadFile(hDev, @buffer(0), sector_sz, @bytesRead, 0) = 0 Then Print "Read data from device failed at "; q: 'Exit Do
   If bytesRead <> sector_sz Then Print "error: wrong size at "; q: 'Exit Do
   If Put(#1, 0, buffer(0), sector_sz) Then Print "Write data to file failed at "; q: 'Exit Do
   q+=1
Loop Until q > 0

CloseHandle(hDev)
Close #1

Print "done"
Sleep

Anzupassen der Bezeichner der Festplatte, wobei "\\.\PhysicalDrive0" hier ein Bezeichner aus dem Win32 Namespace ("\??") ist (üblicherweise ein SymLink auf "\Device\Harddisk0\DR0" im NT Namespace).
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Zuletzt bearbeitet von St_W am 07.01.2013, 00:28, insgesamt einmal bearbeitet
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Eternal_pain



Anmeldungsdatum: 08.08.2006
Beiträge: 1783
Wohnort: BW/KA

BeitragVerfasst am: 07.01.2013, 00:20    Titel: Antworten mit Zitat

Ok, dann mal ein Gedanke:

Daten als einfaches Daten.Iso.Image sichern (komprimiert sollten das geschätze 15GB sein?!)
MBR sichern (müsse mit einer linux-live version gehen)

wiederherstellen dann eben per format,
iso draufspielen,
mbr wieder herstellen...

kann das so funktionieren?
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Sebastian
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Anmeldungsdatum: 10.09.2004
Beiträge: 5895
Wohnort: Deutschland

BeitragVerfasst am: 07.01.2013, 01:09    Titel: Antworten mit Zitat

Eternal_pain hat Folgendes geschrieben:
Daten als einfaches Daten.Iso.Image sichern (komprimiert sollten das geschätze 15GB sein?!)
MBR sichern (müsse mit einer linux-live version gehen)

wiederherstellen dann eben per format,
iso draufspielen,
mbr wieder herstellen...

Also bei Festplatten-Images spricht man üblicherweise nicht von "ISOs", weil das als Kurzform, soweit ich informiert bin, vom ISO9660-Dateisystem der CDs/DVDs kommt. Bei Festplatten findet das keine Verwendung. [/besserwisserModus] grinsen

Aber grundsätzlich sollte das so klappen, wie du vorschlägst.

Du kannst aber auch die gesamte Festplatte als Abbild sichern, dann ist alles drin und du musst nicht den Boot Record separat sichern. Wenn du es komprimieren lässt (z. B. den Output-Datenstrom von dd direkt durch gzip jagen), werden die vielen Gigabytes an Leerstand/Nullen ja "wegkomprimiert". Das heißt, ein komprimiertes Image ist nicht wesentlich größer als die tatsächliche Datenmenge. Vielleicht sogar kleiner, wenn sich die Daten gut komprimieren lassen. Hat halt den Nachteil, dass es deutlich länger dauert.

Programme wie PartImage, das man auch von einer LiveCD aus starten kann, machen es einem da ein bisschen leichter, als wenn man "von Hand" mit dd arbeitet.
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St_W



Anmeldungsdatum: 22.07.2007
Beiträge: 902
Wohnort: Austria

BeitragVerfasst am: 07.01.2013, 02:21    Titel: Antworten mit Zitat

Sebastian hat Folgendes geschrieben:
Wenn du es komprimieren lässt (z. B. den Output-Datenstrom von dd direkt durch gzip jagen), werden die vielen Gigabytes an Leerstand/Nullen ja "wegkomprimiert". Das heißt, ein komprimiertes Image ist nicht wesentlich größer als die tatsächliche Datenmenge. Vielleicht sogar kleiner, wenn sich die Daten gut komprimieren lassen. Hat halt den Nachteil, dass es deutlich länger dauert.

Da bist du aber in meinen Augen sehr optimistisch - zumal freier Speicherplatz in keinem mir bekannten Dateisystem mit Nullen oder sonstigen konstanten Werten überschrieben wird, sondern meist Dateileichen vergangener Zeiten beinhält.
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Sebastian
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Anmeldungsdatum: 10.09.2004
Beiträge: 5895
Wohnort: Deutschland

BeitragVerfasst am: 07.01.2013, 02:46    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Wenn ich zB nach Installation von Win7+Treiber+Tool 20-25GB auf einer 500GB Platte nutze möchte ich ungern ein Image für 500GB sondern die 20-25GB irgendwo 'sichern' (einschliesslich des boot sektors) [...] Ausgesucht habe ich mir nun dafür dieses Bundle, dazu dann eine 500GB SATA Festplatte:

St_W hat Folgendes geschrieben:
mit Nullen oder sonstigen konstanten Werten überschrieben wird [...] sondern meist Dateileichen vergangener Zeiten beinhält.

Es geht ja um ein frisch installiertes System (auf einer neu bestellten Festplatte), bei dem die Festplatte bis zum Image-Zeitpunkt nicht annähernd voll ausgelastet war. D. h. von den 500 GB, die EP anschaffen will, sind vielleicht 20 GB belegt und Dateileichen sind noch nicht nennenswert entstanden. Ein Wiederherstellungsimage für eine Erstinstallation sollte von daher ganz gut komprimierbar sein. (Vermutung!)

Aber hast natürlich auch recht. Wenn die Festplatte einmal voll war, bleibt sie es quasi auch, weil die Daten - wie du schon sagst - nicht weggeputzt werden, sondern nur aus dem Verzeichnis gestrichen werden, wodurch der Speicherplatz zum Wiederverwenden freigegeben wird.
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Flo
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Anmeldungsdatum: 23.06.2006
Beiträge: 1208

BeitragVerfasst am: 07.01.2013, 10:06    Titel: Antworten mit Zitat

Stimmt, da hat Sebastian recht:

für den Zweck einer frischen Installation (und nur diesen Zweck!), kannst du:

dd if=/dev/zero of=/dev/sda # überschreibe die platte mit nullen

windows installieren

dann ein dd-image erstellen und komprimieren (das geht "in einem rutsch")

Das müsste ziemlich platzsparend sein.
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Eternal_pain



Anmeldungsdatum: 08.08.2006
Beiträge: 1783
Wohnort: BW/KA

BeitragVerfasst am: 07.01.2013, 11:58    Titel: Antworten mit Zitat

Also, meine Hardware hab ich nun schonmal hier, allerdings werd ich wohl erst morgen den Umbau machen, da ich noch eine PCI-Karte brauche für meine alten IDE geräte (CD-Brenner und meine alten Platten von denen ich noch Daten benötige)
Und meine CPU gabs (leider?) auch nicht und hab dafür (gegen einen kleinen aufpreis) nun eine schöne Quadcore (3.9GHz) CPU lächeln

Für mich ganz neu ist: das die GPU jetzt in der CPU mit drin ist happy
(wenn das nichts taugt hol ich mir eine der passenden kombinationskarten zu leistungssteigerung dazu)

Aber mal weg mit meinem grinsen im Gesicht und zum Thema zurück:
Mir wurden jetzt zwei Programme 'empfohlen' einmal CloneZilla das unter anderen wohl auch mit 'eurem' dd arbeitet und Paragon Backup (beides Freeware)
Bei Clonezilla weiss ich gibts eine live-cd-version von was ich schonmal ganz praktisch finde, bei paragon hab ich noch nicht geschaut....
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28398



Anmeldungsdatum: 25.04.2008
Beiträge: 1917

BeitragVerfasst am: 07.01.2013, 12:11    Titel: Antworten mit Zitat

Vergiss gzip, das wäre zumindest mir zu langsam. Nimmsu LZOP, das ist gerne ganzzahlig schneller und komprimiert Nullen gleich gut.

Zitat:
Aimed at being very fast, lzop produces files a bit larger than gzip's but with less than a tenth of the CPU use. On many benchmark sites lzop is one of the fastest compressors available
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St_W



Anmeldungsdatum: 22.07.2007
Beiträge: 902
Wohnort: Austria

BeitragVerfasst am: 07.01.2013, 23:16    Titel: Antworten mit Zitat

28398 hat Folgendes geschrieben:
Vergiss gzip, das wäre zumindest mir zu langsam.

Ist es nicht relativ egal wie schnell das ist? Immerhin komprimierst du die Daten ja nur ein einziges Mal und bist dann mehrere Jahre über den eingesparten Speicherplatz bei der Aufbewahrung froh. Zudem ist GZip ein von vielen Systemen besser unterstütztes Format, was dir eine höhere Wahrscheinlichkeit bringt deine komprimierten Daten auch auf zukünftigen Systemen und in ein paar Jahren noch lesen/dekomprimieren zu können.
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Jojo
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Anmeldungsdatum: 12.02.2005
Beiträge: 9732
Wohnort: Neben der Festplatte

BeitragVerfasst am: 07.01.2013, 23:33    Titel: Antworten mit Zitat

Nur mal so geraten, aber grade bei einer "normalen" Festplatte dürfte der gzip-Durchsatz doch eh sehr viel höher liegen als die Lese-/Schreibrate?
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28398



Anmeldungsdatum: 25.04.2008
Beiträge: 1917

BeitragVerfasst am: 08.01.2013, 00:41    Titel: Antworten mit Zitat

Das kommt auf Festplatte und CPU an, würde ich sagen. Das normale gzip nutzt ja sowieso nur einen Kern, große Platten schaffen auch schon 140-160 MB/s…
…selbst auf einem Phenom II bei 3,8 GHz ist lzo noch ne gute Ecke schneller beim Kerneldekomprimieren als gzip.
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Eternal_pain



Anmeldungsdatum: 08.08.2006
Beiträge: 1783
Wohnort: BW/KA

BeitragVerfasst am: 08.02.2013, 15:56    Titel: Antworten mit Zitat

Nachdem ich nun eigentlich alles installiert habe kommt das Problem das ich gern vermeiden wollte happy

Zur Datensicherung hab ich einfach die Windows Sicherung genommen: jetzt hab ich mir noch eine 2. Festplatte dazu geholt und wollte wegen dem benötigten Platz den die Sicherung benötigt gern beide platten zu je zwei Partitionen zu 50% aufteilen (dann würde ich die letzte Partition für die Sicherung nehmen...)

Kann ich (zB mit GParted?) meine aktive Festplatte neu partitionieren ohne alles frisch zu installieren?
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