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Festplattenlöschtool

 
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dreael
Administrator


Anmeldungsdatum: 10.09.2004
Beiträge: 2455
Wohnort: Hofen SH (Schweiz)

BeitragVerfasst am: 04.12.2005, 21:33    Titel: Festplattenlöschtool Antworten mit Zitat

Seit längerer Zeit kann auch ich wieder einmal ein waschechtes QB-Projekt vorstellen: professionelles Festplatten-Löschtool.

Sinn und Zweck der Sache: Viele von Euch dürften ausgebaute Festplatten herumliegen haben, vielleicht soll der alte PC sogar als Ganzes zum Verkauf ausgeschrieben werden. Fast überall hat es vertrauliche Dateien darauf; angefangen von der SAM-Datenbank mit den Windows-Passwörtern über die Registry mit dem POP3-Passwort für Outlook, viele private Word- und Excel-Dateien, .DBX-Dateien mit E-Mails, die niemanden etwas angehen usw.

Wie jedoch jeder weiss, ist es mit dem Löschen der Partitionen in FDISK noch nicht getan, denn mittlerweilen können heutige Undelete-Utilities problemlos regulär über den Papierkorb gelöschte Dateien wiederherstellen oder gar neuformatierte Laufwerke wiederherstellen.

Das hier vorgestellte Festplattenlösch-Utility geht an dieser Stelle noch einen Schritt weiter; es erlaubt auch das mehrfache Überschreiben jedes Festplattensektors mit zufälligen Daten + deren Inversen (XOR 255), damit jedes Bit garantiert mehrere Male gekippt wird, womit die Löschung selbst militärische Kriterien (Verrauschung von Restmagnetismus, wenn man die Platte im Datenrettungslabor auslesen versucht) vom BSI erfüllt.

Da das Überschreiben sämtlicher Sektoren relativ lange dauert, ist auch die Möglichkeit vorgesehen, mehrere Festplatten gleichzeitig zu löschen, so dass man den Prozess einmalig vorbereiten (z.B. gleich je zwei Festplatten als Master/Slave-Paar an jedem IDE-Controller anschliessen) und über Nacht laufen lassen kann. Die Anzahl Überschreibvorgänge ist hierbei frei einstellbar, so dass man, wenn man es eilig hat, sich auch nur mit einem einzelnen Nullbyte-Schreibzyklus begnügen kann.

Gleichzeitig lässt sich auch optional die Zuverlässigkeit der Platte überprüfen, in dem man einen oder mehrere Verify-Vorgänge nach jedem Schreibzyklus aktiviert, womit man dann dem EBay-Käufer versichern kann, dass die Platte noch zuverlässig arbeitet.

Download-Link (Quellcode + compilierte .EXE-Datei):
http://beilagen.dreael.ch/QB/DISKLOES.ZIP

Die Anwendung ist für reines MS-DOS 6.22 optimiert, daher am besten auf eine Startdiskette draufkopieren (kann auch Windows 98-DOS sein).

Das Programm ist noch ganz neu, daher wäre es gut, ein paar Beta-Tester zu finden, welche die Applikation auf eigener Hardware testen würden. Als Testumgebung daher unbedingt ein PC nehmen, dessen Festplatte nichts mehr Wichtiges drauf hat, wo also alles bedenkenlos FDISK-mässig gelöscht werden darf.

Als Feedback wäre ideal, jeweils hier in einem Antwortpost den genauen Festplattentyp (z.B. Seagate ST-12345), verwendetes Mainboard (z.B. Asus P4M-B) und BIOS-Revision Level anzugeben, da die ganze Applikation auf INT 13h vom BIOS basiert. Da mit LBA heutiger BIOS-Versionen gearbeitet wird, können auch Platten in aktuellen Grössen (z.B. 160 GB) damit gelöscht werden. Selbstverständlich wird aber auch C/H/S ebenso als Fallback-Lösung unterstützt, so dass auch der alte 486er damit leergelöscht werden kann.

<DISCLAIMER>
An dieser Stelle gilt speziell bei diesem Tool ausdrücklich: Verwendung auf eigene Gefahr, keine Haftung bei Datenverlust!
</DISCLAIMER>

In dem Sinn viel Erfolg beim Daten-Schreddern auf den verstaubten und herumliegenden Festplatten aus der PC-Umbau-Sammlung. :-)
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Mr_T
aka FtFanmaster


Anmeldungsdatum: 26.12.2004
Beiträge: 103
Wohnort: Speyer

BeitragVerfasst am: 04.12.2005, 21:40    Titel: Antworten mit Zitat

Hmm. So wie mein PC bockt werd ich bald mal wieder die Platte "leeren". Dann werd ich das Proggi mal testen.

Hört sich aber schon gut an. Ich freu mich richtig *gg*
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Mao



Anmeldungsdatum: 25.09.2005
Beiträge: 4409
Wohnort: /dev/hda1

BeitragVerfasst am: 05.12.2005, 11:55    Titel: Antworten mit Zitat

Dein Proggy kam leider etwas zu spät - habe vor einer Woche 'nen PC verkauft und hätte es auf diesem testen können. traurig
Wenn ich Lust - und Zeit - habe, werde ich es vllt. bald mal auf meinem Schuhkartonkistenrechner (Heißt das so? *g*) probieren. lächeln

Greetings,
Mao
_________________
Eine handvoll Glück reicht nie für zwei.
--
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Sebastian
Administrator


Anmeldungsdatum: 10.09.2004
Beiträge: 5895
Wohnort: Deutschland

BeitragVerfasst am: 05.12.2005, 12:34    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo.

Ich finde so ein Tool sehr nützlich, auch wenn ich momentan keinen Festplatteninhalt shreddern möchte. Ich hab's mir aber für alle Fälle gedownloadet (man weiß ja nie, wann man sowas mal gebrauchen kann und dann sucht man nämlich danach). lächeln

Viele Grüße!
Sebastian
_________________
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Michael Frey



Anmeldungsdatum: 18.12.2004
Beiträge: 2577
Wohnort: Schweiz

BeitragVerfasst am: 05.12.2005, 17:32    Titel: Antworten mit Zitat

@dreael
Hört sich gut an, leider hab ich keinen Rechner zum Testen ...
Gut ist auch, das das Programm unter GPL steht. Hinweiss dazu: Du solltest noch eine Kopie der GPL Beilegen, sonst ist die Lizenz nicht Verbindlich.
Noch was: Der Quellcode ist echt sauber geschrieben!
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dreael
Administrator


Anmeldungsdatum: 10.09.2004
Beiträge: 2455
Wohnort: Hofen SH (Schweiz)

BeitragVerfasst am: 11.12.2005, 11:44    Titel: Neue Version draussen Antworten mit Zitat

Inzwischen ist unter demselben Download-Link eine neue Version draussen. Folgende Verbesserungen:
- Bug im Zusammenhang mit Fehlerbehandlung behoben
Neue Features:
- Verarbeitungsleistung in MB/Sek. wird angezeigt
- Der Vorgang kann mit <Esc> jederzeit abgebrochen werden
- Prüfoperation: Eine dritte Operation erlaubt es jetzt neu bei den ersten Überschreiboperationen den Verify noch wegzulassen, womit man speziell bei grossen Festplatten den optimalen Kompromiss zwischen Verarbeitungsgeschwindigkeit, Löschqualität und Zuverlässigkeitsprüfung finden kann, z.B. 10 Überschreiboperationen, 7 ohne Verify, die drei letzten noch je 1 Verify
- Auf Wunsch wird am Schluss eine Protokolldatei erstellt. Kann noch sehr nützlich sein, wenn man viele Festplatten herumliegen hat und Übersicht haben möchte, wo man was schon gemacht hat => Protokoll ausdrucken und der Platte beilegen
- Nur auf Original IBM-PC-Rechnern: Erkennung Festplattentyp und Serienummer, womit der Protokollausdruck eindeutig zugeordnet werden kann. Ferner verringert dieses Feature auch die Verwechslungsgefahr bei der Auswahl zu Beginn.
- diverse noch kleinere Dinge

Wichtige Bemerkungen zur Festplatten-Fabrikatserkennung: Die Erkennung beruht auf der BIOS-Funktion INT 13h/AH=25h. Obwohl diese Funktion auch im jüngsten Entwurf der INT 13h-Spezifikationen zu finden ist, hat bisher nur IBM diese Routine ins BIOS all ihrer Rechner (genau seit der PS/2-Rechnerfamilie) aufgenommen. Grundsätzlich funktioniert jedoch dieses Tool auch auf allen anderen Mainboards, nur muss man sich halt dort mit einem "<unbekannt>" begnügen.

In dem Sinn sind auch wiederum Tester willkommen. :-)

Falls jemand Lust hat, daran auch Weiterentwicklungen vorzunehmen, folgende Vorschläge:
- für alle Nicht-IBM-Motherboards (z.B. Asus, MSI, usw.) eine Device Identification mittels Direkt-IDE-Controller-Ansteuerung (INP() und OUT, evtl. sogar Assembler). Hinweis: Das BIOS liefert einem in der sog. Device Parameter Table Extension die nötigen I/O-Port-Adressen.
- fürs Optische: Darstellung als SCREEN 12 und kleine Animation sowie Splash-Screen beim Start (z.B. Bild mit eine hübschen ;-) Aktenvernichter, der eine Festplatte verschreddert)
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REZK



Anmeldungsdatum: 28.10.2004
Beiträge: 109
Wohnort: Stuttgart

BeitragVerfasst am: 18.12.2005, 19:59    Titel: Antworten mit Zitat

ja, ich hab grad einen alten PC rumstehen, da werde ich das Programm in den nächsten Wochen mal ausprobieren (ich hoffe, ich komme dazu). Hab jetzt mit FDISK alle Partitionen gelöscht und eine neue erzeugt und diese formatiert. Damit müssten ja wahrscheinlich die Voraussetzungen für den Gebrauch deines Programmes erfüllt sein?


Noch eine etwas andere Frage: Zerstört das zu häufige Benutzen solcher Tools die Festplatte? Ich habe nämlich einige große Dateien auf dem PC, die ich nach jedem Gebrauch mit gpg verschlüssle und danach wieder unter Linux mit dem Programm "shred" lösche.
_________________
Meine sämtlichen QB Projekte findet ihr hier
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Michael Frey



Anmeldungsdatum: 18.12.2004
Beiträge: 2577
Wohnort: Schweiz

BeitragVerfasst am: 19.12.2005, 18:37    Titel: Antworten mit Zitat

@REZK
Zu Intensive benutzung solcher Programme kann tatsächlich die Festplatte schädigen, aber nicht direkt.
Die Festplatte altert wegen solcher Programme schneller, aber die Festplatte altert ähnlich wenn man oft Daten kopiert, die Festplatte einfach laufen lässt (z.B. beim Bildschirmschoner), sie die ganze Zeit stoppt und anhaltet (schneller häufiger Wechsel Standby/Betrieb), DVD auf die Festplatte kopiert und so weiter.
Kurz: Klar altert die Platte, aber das macht sie sowieso, von dem her ist es nicht schädlich, wobei häufige Backups auch nicht schaden.
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dreael
Administrator


Anmeldungsdatum: 10.09.2004
Beiträge: 2455
Wohnort: Hofen SH (Schweiz)

BeitragVerfasst am: 20.12.2005, 17:02    Titel: Disklöscher in voller Aktion... Antworten mit Zitat

Da ich mittlerweilen am Leerfegen meiner grossen Ausbau-Plattenansammlung bin, habe ich einmal eine kleine Fotogallerie kreiert. Die offizielle Löschstation ist zugleich die Virenputzstation, ein speziell für solche Aufgaben umgebauter Rechner (IDE rausgeführt):

http://beilagen.dreael.ch/DISKLOES_in_Aktion/Virenputzstation_Uebersicht.jpg
http://beilagen.dreael.ch/DISKLOES_in_Aktion/Virenputzstation_Detail.jpg

Der quer über die Platte gelegte Aluminiummassstab sorgt für etwas Wärmeableitung, das Ganze natürlich über USV gespiesen, damit kein Stromausfall-Diskschaden passieren kann und der Prozess vollkommen stabil durchläuft.

Bei der derzeitigen grossen Diskansammlung musste noch etwas Verstärkung her: Zwei Labor-PCs arbeiten ebenfalls schon rund um die Uhr mit:

http://beilagen.dreael.ch/DISKLOES_in_Aktion/Laborrechner_in_Aktion1.jpg
http://beilagen.dreael.ch/DISKLOES_in_Aktion/Laborrechner_in_Aktion_2.jpg
http://beilagen.dreael.ch/DISKLOES_in_Aktion/Laborrechner_3.jpg

Hier sorgen Metall-Bücherstützen für eine verbesserte Kühlung der Platten.

Jede Platte wird vorher noch mit dem Tool vom Festplattenhersteller lowlevel-formatiert und geprüft:

http://beilagen.dreael.ch/DISKLOES_in_Aktion/Vorbereitung_mit_Hersteller_Festplattentool.jpg

Und am Schluss wird noch jede Löschung fein säuberlich dokumentiert:

http://beilagen.dreael.ch/DISKLOES_in_Aktion/Schlusskontrolle_und_Dokumentation.jpg

Da ich alles IBM-Hardware dafür im Einsatz habe, bekomme ich solch schöne Protokolle, da deren BIOS alle INT 13h/AH=25h unterstützen:
DISKLOES.LOG hat Folgendes geschrieben:
========== Beginn 16.12.2005, 10:57:33Uhr =========
Festplattenloeschung durchgefuehrt mit DISKLOES.EXE V1.0

Allgemeine Parameter:
Anzahl Ueberschreibvorgaenge: 21
davon ohne Pruefen nach Schreiben: 18
Anzahl Verifikationen pro Schreibvorgang: 1
*** Festplattenloeschung komplett durchgefuehrt ***

Details Festplatte 80h (C:\)
Hersteller/Modell: Maxtor 84320D5
Serienummer: F50AM4GA Firmware: TAVX3824
BIOS-Adressierung: LBA21h C/H/S = 1022/128/63
LBA-Groesse: 8249472 Sektoren mit 512 Bytes
Gesamtkapazitaet: 3.934 GB
*** Gefundene Fehler: 1
Fehler @LBA-Pos. 6237632

Total 1 Festplatte(n) geloescht
=========== Ende 16.12.2005, 16:16:04Uhr ==========
========== Beginn 16.12.2005, 17:58:20Uhr =========
Festplattenloeschung durchgefuehrt mit DISKLOES.EXE V1.0

Allgemeine Parameter:
Anzahl Ueberschreibvorgaenge: 19
davon ohne Pruefen nach Schreiben: 17
Anzahl Verifikationen pro Schreibvorgang: 1
*** Festplattenloeschung komplett durchgefuehrt ***

Details Festplatte 80h (C:\)
Hersteller/Modell: IC35L060AVER07-0
Serienummer: SZPTZ1H1657 Firmware: ER6OA46A
BIOS-Adressierung: LBA21h C/H/S = 1022/255/63
LBA-Groesse: 120103200 Sektoren mit 512 Bytes
Gesamtkapazitaet: 57.270 GB
*** Gefundene Fehler: 0

Total 1 Festplatte(n) geloescht
=========== Ende 19.12.2005, 11:55:30Uhr ==========


REZK hat Folgendes geschrieben:
Hab jetzt mit FDISK alle Partitionen gelöscht und eine neue erzeugt und diese formatiert. Damit müssten ja wahrscheinlich die Voraussetzungen für den Gebrauch deines Programmes erfüllt sein?

Der Inhalt ist vollkommen egal, es wird wirklich jeder Sektor vorher flachgewalzt. Am Schluss beinhaltet jeder Sektor Nullbytes, was einer fabrikneuen und unpartitionierten Festplatte entspricht.

REZK hat Folgendes geschrieben:
Noch eine etwas andere Frage: Zerstört das zu häufige Benutzen solcher Tools die Festplatte?

Zum Thema Diskabnutzung: Bei grossen Platten kann eine Mehrfachüberschreibung durchaus mehrere Tage dauern. 60 GB-Platten und grösser lasse ich daher übers Wochenende laufen. Allerdings läuft die Spindel immer stabil, d.h. kein ständigs An- und Abschalten. Auch intensive Kopfbewegungen entstehen beim Löschen keine, da mein Programm die Sektoren schön der Reihe nach löscht, so dass nur Mikroschritte gemacht werden müssen. Ferner wird jeder Sektor nur eine genau begrenze Anzahl geschrieben und gelesen (einstellbar), das Windows-Betriebssystem macht z.B. in der FAT deutlich mehr dauernde Update-Schreibvorgänge auf demselben Sektor als mein Tool.

Ich denke, Normal-Betrieb, wo Windows im PAGEFILE.SYS swappt und ständig .DLLs nachlädt, zwischendurch per Energiesparfunktion die Platte aus- und einschaltet, strapaziert sie erheblich mehr.

Übrigens, wenn man bei meinem Programm mehrere Festplatten auswählt, erfolgt der Überschreib- bzw. Prüfzyklus immer abwechselnd, so dass eine Festplatte dazwischen Pause zum Abkühlen bekommt.
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Michael Frey



Anmeldungsdatum: 18.12.2004
Beiträge: 2577
Wohnort: Schweiz

BeitragVerfasst am: 20.12.2005, 17:44    Titel: Antworten mit Zitat

Man sieht, da arbeitet ein Profi, kompliment!
ESD Säcken, Datum gestämpelt, Protokol ...
an alles gadcht.

Die Infomatiker in meinem Betrieb hätten nie ein ESD-Säcken gehollt um die Festplatte zu verpacken, die sind sogar so faul, das sie in einer Elektroniker Abteilung ohne Schutzarmband einen Computer öffnen (Entfernung zu eben genannten Erdungsarmbändern rund 5 Schritte ...).
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oiermann



Anmeldungsdatum: 28.12.2005
Beiträge: 90
Wohnort: Leutkirch

BeitragVerfasst am: 01.01.2006, 18:16    Titel: Antworten mit Zitat

naja, so schlimm ist das nicht, wenn man ohne armband schafft, an meiner kiste bastel ich auch dauernd rum, hab noch nie son ding verwendet, höchtens mal n heizungsrohr angefasst vorher und es is noch nie was deswegen kaputtgegangen
_________________
Ich bin keine Signatur, ich putz hier nur
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Michael Frey



Anmeldungsdatum: 18.12.2004
Beiträge: 2577
Wohnort: Schweiz

BeitragVerfasst am: 01.01.2006, 18:22    Titel: Antworten mit Zitat

Stimmt schon, das Zeug hält normalerweisser Verdammt viel aus.

Bei uns im Betrieb arbeiten wir mit CMOS Logik Bauteilen, Operationsverstärkern etc. bei Messschaltung auch ohne ESD Schutz und uns ist deswegen noch nicht kaput gegangen (da haben wir immer witziger Varianten entdeckt zum Zestören ... grinsen).

Wenn man diese ganze Schutzausrüstung verwendet, ist das auch einfach ein Zeichen das man Profesionel arbeitet.
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Sebastian
Administrator


Anmeldungsdatum: 10.09.2004
Beiträge: 5895
Wohnort: Deutschland

BeitragVerfasst am: 09.08.2006, 19:47    Titel: Antworten mit Zitat

Nach so langer Zeit hab ich das Programm auch mal ausprobiert und es hat alles auf Anhieb wunderbar geklappt! lächeln Und zwar hatte ich eine blöde Non-DOS Partition, die sich mit FDisk nicht löschen ließ und da kam ich auf den Gedanken, mal dieses Tool über die bockige Festplatte laufen zu lassen und siehe da: Nach einer DISKLOES-Kur für das System waren alle Partitionen weg! grinsen Große Klasse, sehr praktisches Programm!
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Bad_King
gesperrt


Anmeldungsdatum: 15.04.2006
Beiträge: 455
Wohnort: nähe Stuttgart

BeitragVerfasst am: 10.08.2006, 12:31    Titel: Antworten mit Zitat

@dreael

Schonmal nachgedacht daraus einen Virus zu machen?
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Mein Server: http://gianluca.dyndns.org
(Ist meistens nur Tagsüber an)
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Neo187



Anmeldungsdatum: 26.12.2005
Beiträge: 350
Wohnort: Oldenburg

BeitragVerfasst am: 10.08.2006, 13:32    Titel: Antworten mit Zitat

king01 hat Folgendes geschrieben:
@dreael

Schonmal nachgedacht daraus einen Virus zu machen?


@king01

Schonmal über spätere Folgen deiner blöden Ideen nachgedacht? lächeln

Mfg,
Neo187
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volta



Anmeldungsdatum: 04.05.2005
Beiträge: 1855
Wohnort: D59192

BeitragVerfasst am: 10.08.2006, 13:33    Titel: Antworten mit Zitat

king01 hat Folgendes geschrieben:
@dreael

Schonmal nachgedacht daraus einen Virus zu machen?

bestimmt nicht!
Die absolute Mehrheit der Forumsmitglieder wollen anderen helfen und nicht schaden.
dreael hat doch damit ein sehr hilfreiches Tool geprogt, warum sollte er einen Gedanken daran verschwenden einen Schädling daraus zu machen.
Diese Frage kann ich nur deinem jugendlichen Leichtsinn zuschreiben und hoffen du kommst nicht auf den Gedanken aus deinen Programmen soetwas zu erstellen.
_________________
Warnung an Choleriker:
Dieser Beitrag kann Spuren von Ironie & Sarkasmus enthalten.
Zu Risiken & Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Therapeuten oder Psychiater.
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Paul
aka ICC, HV-Freak


Anmeldungsdatum: 11.09.2004
Beiträge: 588
Wohnort: Uelzen

BeitragVerfasst am: 10.08.2006, 16:13    Titel: Antworten mit Zitat

Super, das Ding kommt genau recht grinsen

Muss demnächst den Server von meinem Vater "saubermachen",
da kann ich das gut gebrauchen - Danke!
Werde dann noch einen Erfahrungsbericht posten!
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